| das ewige Feuer |
| Montag, den 30. August 2010 um 12:14 Uhr | |
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Kampf gegen Chimäre Bellerophontes, der Sohn des Königs von Argos, tötete während einer Jagdparty aus Versehen seinen Bruder und wurde deshalb von seinem Vater fortgejagt. Er überquerte den Ägäischen Meer und hoffte dort vom ansässigen Herrscher, König Proitos, gereinigt zu werden. Aber leider geschah es, dass er von der Frau des Königs begehrt wurde. Aus Kränkung über Bellerophons Zurückweisung verleumdete sie ihn bei ihrem Gatten, mit der Anschuldigung er hätte sie geschändet. Proitos Zwar gelang es Bellerophon mit Hilfe seines geflügelten Pferdes Pegasus die Chimäre aufzufinden. Als er der feuerspeienden Bestie so nahe kam, steckte er einen Bleiklumpen auf die Spitze seines Speers. Dann griff er die Chimäre frontal an und während er im letzten Moment abdrehte, gelang es ihm, den Klumpen im fauchenden Rachen des Tieres unterzubringen. Der feurige Hauch der Bestie brachte das Blei zum Schmelzen und verstopfte seine Atemwege. Chimäre starb, doch sein verfaulter Körper schaffte es auch nach Hunderten von Jahren nicht, das Lodern der Flammen im Maule dieses Ungeheuers zu löschen. Einige Quellen berichten davon, dass das heilige Feuer der Olympischen Spiele von hier kommt. Offenbar brannten die Feuer, die aus kleinen Spalten im Boden austreten, früher jedoch stärker als heute, so dass sie von weithin sichtbar waren und bei Nacht Seeleuten als Orientierung dienten. Heute sind nur noch geringe Flammen von ca. 30 cm Höhe zu sehen, was darauf hindeutet, dass die unterirdischen Gasvorräte abnehmen. Bei Nacht sind die über eine Fläche von gut 2 Kilometern Länge verstreuten Feuer noch immer ein äußerst sehenswertes Naturspektakel.
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glaubte der Version seiner Frau, traute sich aber nicht Bellerophon zu bestrafen, da, sobald das Gastrecht einmal ausgesprochen war, man sich für immer gegenseitigen Frieden und Gastfreundschaft schwor. Stattdessen schickte Proitos den nichts Ahnenden mit einem versiegelten Brief nach 


