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Freitag, den 27. August 2010 um 00:50 Uhr |
Geschichte Olympos wurde als Bergstadt auf dem heute Musa Dağı genannten Berg südlich seines Hafens Korykos gegründet, der ab etwa 130 von Kaiser Hadrian den Namen übertragen bekam. Der Grund dafür war die Stagnation der Bergstadt, nun Hadrianopolis genannt, während der Hafen im Frieden des römischen Reichs florierte. Bauten und Münzprägung legen eine Gründung in hellenistischer Zeit nahe. Als bedeutendes Mitglied des Lykischen Bundes wird sie zu Anfang des 1. Jahrhunderts v. Chr. erwähnt, fiel aber ebenso, wie das nahe gelegene Phaselis, den Piraten zum Opfer, die 77/76 v. Chr. von Publius Servilius Vatia (Isauricus) vernichtend geschlagen wurden. Ihren einstigen Wohlstand erreichte sie auch zur römischen Kaiserzeit unter Hadrian nicht mehr, obwohl sie noch einmal einen Aufschwung nehmen konnte. Berühmt war Olympos allerdings wegen seines Kultes für Hephaistos, der im unmittelbaren Zusammenhang mit den nahe gelegenen "ewigen Feuern" der Chimäre zu sehen ist. Im 3. Jahrhundert n. Chr. wird Olympos noch einmal als Bischofssitz erwähnt – im 15. Jahrhundert verließen jedoch die letzten Einwohner endgültig die Stadt.
Die Ruinen Olympos liegt, lange Zeit völlig vergessen, zu beiden Seiten eines kleinen Bachlaufes, an dem noch Reste einer Brücke zu sehen sind, die beide Stadtteile miteinander verband. Die noch bestehenden Baureste sind stark verfallen und weitgehend überwuchert, wie das kleine römische Theater. Ein früherer See ist heute versumpft – hier befinden sich die Reste eines Tempels aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Bemerkenswert ist die Nekropole mit zahlreichen Gräbern und Inschriften, die aber keine lykischen Merkmale aufweisen. Neben den Resten einer byzantinischen Basilika zeugen noch auf einem Hügel gelegene Besiedlungsreste von der Verarmung der Siedlung im Mittelalter. Eine Burgruine oberhalb des Strandes zeugt von einer der zahlreichen Handels- und Militärstützpunkte der Republik Genua und dürfte aus dem 14. Jahrhundert stammen. Dazu kommen im Zuge der Grabungskampagne von 2000 bis 2006 freigelegte Sarkophage, die allerdings erhebliche Zerstörungen aufweisen. Außer den Ruinen ist der nahegelegene, ca. drei Kilometer lange Sandstrand bei Besuchern eine weitere Attraktion von Olympos.
Der bezaubernde Strand von Olympos, mit seinen schattigen und sonnigen Plätzen, wo man auch einen herrlichen Sonnenaufgang vom Meer geniessen kann.
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Takatuka Cactus'te..2012-05-20 10:33There are no translations available.severek dinlediğiniz balkan ezgilerini yorumlayan takatuka... |